Homöopathie

Die gottseidank am Wenigsten zutreffenden Aussagen, die mir in den letzten Jahren begegnet sind, sind die Aussagen über Homöopathie als nicht oder nicht mehr wirksam. Diese Aussagen können nur von Menschen gemacht werden, die entweder keine oder unzureichende Erfahrung mit der Homöopathie gemacht haben, sich nicht in professioneller Behandlung befanden oder nur äußerst kurzzeitig, sich nur im Bereich von Niedrigpotenzen unzureichend kundig gemacht haben oder beraten wurden oder gar allgemein unrealistische, d.h. einseitige Erwartungen an Gesundheit und Heilung haben- denn niemand, weder die Schulmediziner noch die Komplementärbehandler- darf oder kann ein Heilversprechen im Einzelfall geben, und die schulmedizinische Sicht empfehle ich bei allen Krankheiten und Leiden immer auch weiterhin einzubeziehen.

 

Ebenso wie bei den Medialen Aufstellungen geht es auch bei der Homöopathie um das Finden des roten Fadens in der Lebensgeschichte bzw. um das Finden des Kernkonflikts, der den Lebensproblemen zugrunde liegt. Dies kann ein Prozess der Gesundung sein, der sich von der Oberfläche in die Tiefe bewegt, er wird von manchen Homöopathen auch als prozessorientierte Homöopathie beschrieben. Es gibt demnach unterschiedliche Ebenen des menschlichen Reagierens. Diese Ebenen menschlicher Reaktionen könnten auch mit dem Bild einer Zwiebel verglichen werden. Meiner Erfahrung nach haben die einzelnen Schichten einer Zwiebel selbst schon jeweils einen spezifischen roten Faden, jedoch gibt es in meiner Erfahrung auch (mindestens) einen schichtenübergreifenden, tiefer reichenden roten Faden der Erfahrung, des Erlebens und des Reagierens, der parallel zu den vorhandenen Schichten gefunden und gelöst werden kann. In dem Zusammenhang sehe ich das Täter- bzw. Opfer-Dasein als ein grundlegend menschliches Erlebens- und Reaktionsphänomen von dem ich glaube, dass es sicherlich bei vielen Menschen einen sehr grundlegenden Erlebens- und Reaktionsmechanismus darstellt, den es sich immer lohnt, in sich selbst anzuschauen.

 

Die Homöopathie ist eine Heilkunde auf der Ebene energetischer Wirkungen und möchte Heilreaktionen auslösen durch das Bereitstellen ähnlicher Schwingungsebenen zu dem beim Klienten oder Patienten vorhandenen Problem. Viele Menschen, mit denen ich darüber spreche, ordnen die Wirkung von Homöopathie in die Ebene der Placebowirkung ein. Wie kann das jedoch erklären, dass unterschiedliche Mittel vollkommen unterschiedliche Reaktionen auslösen, und wie es kann es erklären, dass Homöopathie selbst in der Anwendung mit Tieren und in Doppelblindstudien wirkt? Der Klient weiß zuweilen nicht, welches Mittel ihm gegeben wurde, und selbst wenn er es wüsste, könnte er in keiner Weise daran ablesen oder voraussagen, ob und inwieweit oder wie sein Körper und seine Emotionen darauf reagieren werden. Interessant zu wissen ist vielleicht zusätzlich noch, dass sich die Homöopathie in wissenschaftlichen Untersuchungen als wirksam erwiesen hat, dies auch in placebokontrollierten Studien.

 

Ähnliches werde mit Ähnlichem kuriert, lautet die grundlegende Annahme dieser Methode. Das Finden des Simillimum, des in höchster Form ähnlichen Mittels für einen Klienten, ist gleichzeitig Ziel als auch Prozess. Denn es kann durchaus sein, dass sich ein Mittel meiner eigenen Erfahrung nach erst nach den Heilreaktionen durch diverse andere notwendige Mittel (sprich: auf dem Weg nach innen erst nach Durchqueren jener Zwiebelschichten, die weiter außen liegen) als eine Art Simillimum, als allgemeiner roter Lebensfaden sozusagen- entpuppt- und nicht zuvor. Erst dann löst sich das Kernthema, kann der rote Faden oder sogar das "rote Tuch" -innerseelisch gesprochen- erkannt und erlöst werden. Und auch nach der Lösung des augenscheinlichen bisherigen Kernthemas können wiederum weitere zu integrierende Themen auftreten, die mit homöopathischer Hilfe ermöglicht und erleichtert werden können. 

 

Einige der bekannteren Mittel liste ich unten auf. Zur Anwendung und Behandlung damit sollten Sie immer einen erfahrenen Homöopathen befragen. Mittlerweile -leider vorrangig noch in größeren Städten- gibt es übrigens auch wunderbare Allgemeinarztpraxen mit Kombinationen schulmedizinischer mit homöopathischer Herangehensweisen, deren Behandlungen durch die Krankenkassen übernommen werden.

 

Aconitum napellus (Blauer Eisenhut)

Acidum Formicicum (Ameisensäure)

Agaricus muscarius (Fliegenpliz)

Apis Mellifica (Honigbiene)

Aqua Marina (Meerwasser)

Arnica (Arnika)

Aurum Muriaticum (metall. Gold)

Belladonna (Tollkirsche)

Bellis Perennis (Gänseblümchen / Kleine Margerite)

Calcium Fluoratum (Calciumflourid / Flußspat; Calcarea Fluorica, siehe Rajan Sankaran )

Carcinosium (Krebsnosode)

Carbo Vegetabilis (Holzkohle)

Causticum

Coffea (Kaffee)

Chocolate (Schokolade)

Dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten / Hundbeere)

Euphrasia officinalis (Augentrost)

Ferrum Phosphoricum

Gelsemium (Gelber Jasmin)

Graphites (Graphit / Kohlenstoff)

Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Ignatia (Ignatiusbohne)

Jodum

Kalium Bichromicum

Lachesis (Gift der Buschmeisterschlange)

Lac Caninum (Hundemilch)

Lac Humanum

Lac Maternum (Milch von Müttern)

Lycopodium Clavatum (Bärlapp)

Lilium Lancifolium (Tiger-Lilie)

Natrium Muriaticum (Natrium Chloratum- Kochsalz)

Nux Vomica (Brechnuss)

Paloondo (Larrea Tridentata, Larrea Mexicana)

Pulsatilla Pratensis (Wiesenküchenschelle)

Rhus Toxicodendron (Giftsumach)

Sepia (Tinte des Tintenfischs)

Silicea

Staphisagria

Sulphur

Symphytum (Beinwell)

Thuja occidentalis

Vipera Berus